Schulartikel

Schulartikel verzehren eine Menge Geld

Jedes Jahr ist es das gleiche Spiel. Kurz vor Schulbeginn gibt es in den Supermärkten massenweise Angebote für Schreibutensilien, Blöcke und Hefte. Zu diesem Zeitpunkt wird aber noch recht wenig gekauft. Dann ist es so weit, der erste Schultag nach den Ferien hat stattgefunden und die Kinder kommen mit langen Einkaufslisten nach Hause. Jeder Lehrer hat andere und dazu noch ganz besondere Wünsche. Also wird zuerst einmal eingekauft und die Liste abgearbeitet. Und die Geschäfte sind voll, voll von gestressten Müttern, die beim Zahlen ungläubig auf die Kassenanzeige starren, wenn die Verkäuferin den Preis für die Schulartikel nennt.

Was ein Schüler nicht alles kostet

Aber wer soll das alles bezahlen. Es gibt Familien, die haben nicht nur ein Kind in der Schule, die haben zwei oder sogar drei Kinder, die schulpflichtig sind und Schulartikel benötigen. Und der letzte Schulausflug ist auch noch nicht so lange her, der die letzten Reserven aufgefressen hat. Hoffentlich kommt keiner der Lehrer auf die Idee, gleich bei Schulbeginn eine Klassenreise zu planen. Wer soll das auf Dauer alles bezahlen können. Darüber denkt wohl niemand nach.

Nicht nur die Schulartikel kosten eine Menge Geld, auch die Kleidung für die Kinder und die Bücher, die von den Behörden nicht mehr bezahlt werden. Gerade Schulbücher sind sehr teuer. Familien, die mehrere Kinder in der Schule haben können versuchen, über die Gemeinde einen Zuschuss zu erhalten. Auch bei den Büchern sollte man einfach den Mut aufbringen und den Rektor der Schule ansprechen, ob es Möglichkeiten gibt, evtl. von anderen Kindern die Bücher günstiger zu übernehmen. Aber vielleicht hat auch die Schule ein paar Reserven auf Lager, die genau für solche Fälle genutzt werden können.

Aber es hilft alles nichts. Die Schulartikel sind für die Kinder sehr wichtig und das muss eben sein, egal wie. Bleibt nur zu hoffen, dass irgend jemand der zuständigen Leuten sich Gedanken darüber macht, wer das alles auf Dauer zahlen soll.