Studium oder Ausbildung?
Für viele Abiturienten stellt sich nach der Schule die Überlegung, ob ein Studium oder eine Ausbildung für sie sinnvoller wäre. Diese Entscheidung beeinflusst das weitere Leben maßgeblich, stellt sozusagen die Weichen für die weitere berufliche Zukunft, weshalb es von Nöten ist, sie mit bedacht und Sorgfalt zu treffen.
Welches Studienfach?
Die Wahl für ein Studium hängt von vielen Faktoren ab, die nicht unbedingt alle positiver Natur sind.
Wer sich für ein Studium entscheidet, entscheidet sich zuallererst einmal für eine lange Zeit der Entbehrungen, denn, so angenehm die Studienzeit auch sein mag, voll freier Zeiteinteilung und interessanter Erfahrungen, so verdient doch die Mehrheit der Studenten, im Gegensatz zu Auszubildenden, kein Geld. Dieser Punkt ist für viele Abiturienten ein Manko, so wollen sie doch am liebsten nach all der theoretischen Ausbildung die sie in der Schule durchlaufen haben, hinaus in die Arbeitswelt. Doch die im Studium verbrachte Durststrecke zahlt sich letztendlich aus, da Hochschulabsolventen oftmals höhere Einstiegsgehälter aufweisen können und alles in allem besser bezahltere Positionen besetzen können als Auszubildende.
Die Finanzierung
Doch bei der Entscheidung für ein Studium spielt in der heutigen Zeit auch noch ein anderes Kriterium mit hinein, nämlich der finanzielle Aspekt. Die Frage nach der Studienfinanzierung ist heute so präsent wie nie zuvor.
Bundesländer ohne Studiengebühren sind heiß begehrt und Universitäten solcher Bundesländer oft überlaufen. Für alle diejenigen, deren Eltern nicht in der Lage wären, ein Studium zu finanzieren, greift der Staat mit dem sogenannten Bafög ein, einer Art finanziellem Darlehen, wovon ein Teil nach dem Studium zurückgezahlt werden muss. Der Anspruch auf Bafög hängt jedoch mit dem Einkommen der Eltern zusammen, sodass nicht jeder angehende Student automatisch ein Recht auf Bafög besitzt.
Gerade in einer unsicheren wirtschaflichen Situation ist es jedoch immer von Vorteil, ein Studium zu absolvieren.